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Strom sparen im Vergleich: welche Variante passt zu dir?
Spätabends Standby aus, Ruhe im Flur. Beim Thema Strom sparen geht es selten um die eine große Stellschraube, sondern um eine Handvoll Hebel, die jeweils wenig bringen und zusammen spürbar werden. Dass sich das lohnt, merkst du oft erst an der Jahresabrechnung. Kühlschrank, Waschmaschine, Trockner, Warmwasser und Fernseher teilen sich den Verbrauch, und keiner davon fällt im Alltag für sich allein auf. Der Kühlschrank etwa soll im Kühlfach auf 7 Grad laufen und im Gefrierfach auf minus 18 Grad. Jedes Grad unter diesen Werten kostet dich unnötig Strom, und das summiert sich über ein ganzes Jahr. Standby frisst still Strom. Fernseher, Receiver, Soundbar und Laptop-Netzteil ziehen auch ausgeschaltet weiter Leistung, meist ohne dass es jemand bemerkt. An meinem eigenen Haus steht im Flur eine schaltbare Steckerleiste, die ich abends mit einem Handgriff kappe. Bei der Waschmaschine bringt 30 Grad statt 60 Grad im Normalfall schon eine deutliche Ersparnis, und moderne Waschmittel reinigen bei dieser Temperatur gut. Steht der Kühlschrank direkt neben dem Herd oder vor der Heizung, muss er gegen die Wärme anarbeiten. Stell ihn mit etwa zehn Zentimetern Abstand zur Wand auf, damit die Abwärme hinter dem Gerät abziehen kann. Beim Strom sparen im Alltag zählt also weniger das eine Gerät als die Summe dieser Griffe. Nicht jede Variante passt überall. Ein Balkonkraftwerk mit Wechselrichter bis 800 Watt, also dem Gerät, das Solarstrom in Haushaltsstrom umwandelt, lässt sich meist an einer normalen Steckdose anschließen und muss trotzdem im Marktstammdatenregister angemeldet werden. Das vergessen die meisten. An der Heizung fängst du dagegen bei der Vorlauftemperatur an, also bei dem Wert, wie heiß das Wasser in die Heizkörper geht. Die Übersicht unten sortiert die Varianten nach Aufwand und Kosten, damit du siehst, wo du selbst anpacken kannst und wann der Fachbetrieb rankommt. — Disclaimer (für das Ende des Artikels) Die Übersicht entsteht aus Recherche, Datenblättern und verglichenen Herstellerangaben. Ich betreibe diese Seite als Kurator und teste die genannten Produkte nicht selbst. Preise und Verfügbarkeit ändern sich, deshalb stehen sie ausschließlich in den Produktkarten und gelten nur zum dort angegebenen Stand. Einige Links sind Affiliate-Links: Kaufst du darüber ein, erhalte ich eine Provision, für dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Alles, was am Stromnetz, an der Unterverteilung oder an der Gastherme passiert, gehört in die Hände eines Fachbetriebs. Die Angaben ersetzen keine Beratung durch einen Elektriker oder Heizungsbauer.
Warum Strom sparen?
Strom sparen beginnt beim Standby. Fernseher, Konsole, Soundbar und Ladegerät laufen ausgeschaltet weiter, solange der Stecker in der Dose steckt. Ein Gerät, das dauerhaft ein Watt zieht, verbraucht im Jahr knapp neun Kilowattstunden. Das klingt nach wenig, bis du die Zahl mit der Anzahl deiner Netzteile multiplizierst, die im Wohnzimmer und am Schreibtisch herumliegen. Eine schaltbare Steckdosenleiste kappt die Verbindung komplett, und die Zeitschaltuhr übernimmt das für Geräte, die du regelmäßig abends ausschaltest. Ein Router, der nachts Updates lädt, und ein Festplattenrecorder, der aufnimmt, gehören nicht an die Leiste. Beim Heizen zählt jedes Grad. Die Thermostatventile an den Heizkörpern haben meist eine Skala von 1 bis 5, und Stufe 3 entspricht grob 20 Grad Raumtemperatur. Ein Zimmer, das tagsüber leer steht, braucht keine volle Stufe, die niedrigste hält es trotzdem frostfrei. Dichtungsprofile aus EPDM oder Moosgummi gibt es in Stärken von etwa 6 bis 9 Millimetern, also misst du die Fuge vor dem Kauf nach. Der häufigste Fehler ist ein Fenster, das stundenlang auf Kipp steht und den Raum auskühlt. Stoßlüften geht schneller: Fenster fünf bis zehn Minuten ganz öffnen, das Ventil währenddessen auf Stufe 1 drehen. Warmwasser kostet doppelt. Du bezahlst das Wasser und die Energie, mit der es aufgeheizt wird, und beides hängt am Durchfluss. Ein Perlator, also der Strahlregler am Wasserhahn, begrenzt den Durchfluss auf etwa sechs Liter pro Minute. Der Wasserkocher braucht nur die Menge, die du tatsächlich trinkst. Jeder Liter, der überflüssig erhitzt wird, kostet Energie, die du nie zurückbekommst, auch wenn er am Ende nur im Spülbecken landet. Der Kühlschrank läuft rund um die Uhr, und 7 Grad im Kühlteil sowie minus 18 Grad im Gefrierfach genügen dafür. Klemm ein Blatt Papier in die Türdichtung, schließ die Tür und zieh das Blatt dann wieder heraus. Rutscht das Blatt ohne Widerstand heraus, schließt die Dichtung nicht mehr sauber ab. Der Test ist grob, denn undichte Stellen sitzen oft in den Ecken, also prüf zuerst die Ecken. Wer Strom sparen will, misst zuerst mit einem Strommessgerät zwischen Steckdose und Stecker nach. Bei Geräten mit sehr kleiner Standby-Leistung zeigen einfache Messgeräte oft nur ungefähre Werte, deshalb liest du über mehrere Tage ab.
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Welche Geräte im Standby still Geld verbrauchen?
Ein Watt läuft das ganze Jahr. Das sind rund 8,8 Kilowattstunden, und genau diese Dauerlast steckt in vielen Geräten, die du längst vergessen hast, weil sie scheinbar aus sind.
Steckdosenleiste mit Einzelschaltern
Wer Strom sparen will, schaltet ab. Viele Geräte ziehen im Standby dauerhaft zwischen einem halben und drei Watt, und das summiert sich, weil Fernseher, Soundbar, Konsole und Receiver nachts genauso weiterlaufen wie tagsüber. Bei zwei Watt Dauerverbrauch kommen so rund 17 Kilowattstunden im Jahr zusammen. Mit Kippschaltern an jedem Steckplatz trennst du Fernseher, Soundbar und Konsole gezielt vom Netz, statt sie nur in Bereitschaft zu halten. Kauf eine Leiste mit 3500 Watt Belastbarkeit, und lass bei Receivern mit Timer den Schalter an, sonst fällt die nächtliche Aufnahme aus.
Zeitschaltuhr für Ladegeräte und Lampen
Steck Ladegeräte für Handy und Tablet in eine Zeitschaltuhr. Eine mechanische Uhr mit Tagesprogramm schaltet in Schritten von meist 15 Minuten, und das reicht für Ladegeräte völlig aus. Auch ohne angeschlossenes Handy ziehen Netzteile über Nacht eine kleine Leistung aus der Dose, und genau dieser Dauerverbrauch ist der Punkt, an dem Strom sparen mit der Uhr gelingt. Bei Lampen genügt eine Uhr mit 3500 Watt Schaltleistung, denn eine LED zieht nur wenige Watt, und Kühlschrank oder Router gehören nicht an die Uhr. Stell die Uhr auf 23 bis 6 Uhr, dann ist der Ladeplatz im Flur über Nacht stromlos.
WLAN-Steckdose mit Verbrauchsmessung
Rechne einmal grob nach. Zehn Watt Dauerverbrauch, etwa vom Netzteil oder der Standby-Lampe am Receiver, ergeben über das Jahr rund 88 Kilowattstunden, und genau hier setzt die Steckdose an: Sie sitzt zwischen Wand und Gerät und zeigt dir die Watt in Echtzeit. Abends schaltest du Receiver, Soundbar und Spielkonsole mit einem Tippen gemeinsam ab, und das bringt beim Strom sparen mehr als jeder Einzelschalter. Beim Modell EIGHTREE Smart WLAN Steckdose mit Stromverbrauch Messen findest du 4,4 Sterne bei 8144 Bewertungen. Die Anzeige ist keine Eichmessung, bei sehr kleinen Lasten taugt sie nur als Richtwert.
Weiterlesen: 25 Strom Sparen im Haushalt Tipps Ideen Schritt für Schritt.
Tipp
„Achte auf Schalter an jedem Steckplatz, damit du den Fernseher abschalten kannst, ohne die Konsole mitzunehmen. Weiß oder Anthrazit passt zu den meisten Wohnräumen und wirkt ruhig.“

Mit LED-Leuchten Strom sparen, ohne Licht zu verlieren
806 Lumen entsprechen bei einer E27-Lampe etwa einer alten 60-Watt-Glühbirne. Wer beim Umstieg nur auf die Wattzahl der Packung schaut, die Lumen-Angabe aber ignoriert, kauft im Zweifel zu wenig Helligkeit und ärgert sich danach über dunkle Ecken.
LED-Leuchtmittel mit warmweißem Licht
Rechne einmal grob nach. Eine 60-Watt-Glühbirne ersetzt du durch eine LED, die rund 800 Lumen Lichtstrom liefert und dabei nur einen Bruchteil des Stroms braucht, den die alte Birne gezogen hat. Schau auf der Verpackung nach dem Wert in Kelvin, 2700 K entspricht dem warmen Gelbton einer Glühlampe. Wer beim Strom sparen auch dimmen will, achtet auf den Zusatz dimmbar, denn billige Modelle flackern am alten Dimmer oder summen.
Bewegungsmelder für den Flur
Flurlicht brennt oft unnötig. Ein Bewegungsmelder schaltet die Lampe nur dann ein, wenn jemand den Raum betritt, und schaltet sie nach einer einstellbaren Nachlaufzeit von wenigen Sekunden bis etwa zehn Minuten wieder aus. Montiere ihn gegenüber der Tür, nicht über dem Heizkörper, und nimm im feuchten Keller ein Modell mit IP44. Bei gängigen Modellen deckt der Sensor etwa 120 Grad und acht bis zwölf Meter ab, du musst also nicht exakt zielen. Für Strom sparen lohnt er vor allem im Keller und Abstellraum, wo du nach dem Einlagern selten ans Ausschalten denkst.
Dimmer statt Dauerlicht im Wohnzimmer
Abends reicht selten volle Helligkeit. Ein Unterputz-Dimmer hinter dem Schalter regelt die Deckenleuchte stufenlos, und bei halber Helligkeit ziehen LED-Leuchten nur noch etwa die Hälfte ihrer Nennleistung. Wer ein Leuchtmittel ohne Dimmbar-Aufdruck an einen alten Dimmer hängt, erlebt Flackern oder Summen. Nur mit beiden Kennungen klappt Strom sparen ohne Lichtverlust. Am 230-Volt-Netz gehört die Montage in Elektrikerhand, außer du prüfst die Leitungen mit einem Spannungsprüfer und weißt genau, welcher Draht die Phase führt.
Tipp
„Achte bei LED-Leuchtmitteln auf die Angabe in Kelvin, 2700 K wirkt warm und gemütlich. Dimmbare Modelle brauchen einen passenden Dimmer, sonst flackern sie oder schalten nicht sauber.“
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Heizung gezielt regeln und Wärme im Raum halten
Der Thermostatkopf wirkt unscheinbar. Die Zahlen auf dem Drehknauf sind keine Grad-Angaben, sondern Stufen, und bei den meisten Ventilen entspricht die 3 grob 20 Grad Raumtemperatur, während die 5 schon in Richtung 28 Grad geht.
Programmierbares Heizkörperthermostat für leere Zimmer
Rechne einmal grob nach. Steht ein Zimmer werktags von acht bis siebzehn Uhr leer, senkt ein Heizkörperthermostat mit Zeitprogramm, also einer eingebauten Schaltuhr, die Temperatur dort automatisch auf 16 Grad Celsius und hebt sie kurz vor deiner Rückkehr wieder an. Gespart wird über die Stunden, in denen niemand im Zimmer sitzt. Strom sparen heißt hier eigentlich Heizenergie sparen, denn das Gerät selbst läuft nur auf zwei Batterien vom Typ AA. Das IOIO HT 2000/23 kommt auf 3,7 Sterne bei 398 Bewertungen, doch der häufigste Fehler ist ein Vorhang oder Sofa direkt vor dem Heizkörper, weil der Fühler dann die falsche Luft misst.
Undichte Fenster mit Dichtungsband abdichten
Zugluft am Fenster frisst Heizenergie, und wer Strom sparen will, schaut zuerst auf die Fugen. Wo Flügel und Blendrahmen aufeinandertreffen, entweicht bei Fugen von drei bis fünf Millimetern spürbar warme Luft, und genau dort greift ein selbstklebendes EPDM-Dichtprofil mit 9 Millimetern Dicke, das sich beim Schließen zusammendrückt. Geklebt wird auf den feststehenden Blendrahmen, nicht auf den beweglichen Flügel, und vorher muss der Falz mit Spiritus fettfrei sein. Der häufigste Fehler ist ein zu dickes Profil, weil der Flügel dann nicht mehr sauber schließt und die Dichtung an einer Stelle platt drückt. Miss die Fuge vorher und kauf das Profil passend dazu.
Thermovorhang gegen Zugluft am Fenster
Abends wirkt der Vorhang am stärksten. Ein Thermovorhang mit beschichteter Rückseite aus Gewebe, meist 2 bis 3 Lagen dick, bremst den Luftstrom, der an der kalten Scheibe herunterfällt und über den Boden kriecht. Befestige Schiene oder Stange etwa 10 bis 15 Zentimeter über und seitlich neben dem Fensterrahmen, damit der Stoff die Kaltluftkante, also den Spalt zwischen Scheibe und Mauer, komplett abdeckt. Lass ihn unten knapp über der Fensterbank oder bis zum Boden reichen, aber nie über einem Heizkörper, sonst staut sich die warme Luft dahinter und die Heizung läuft länger. Bei einer Wärmepumpe oder Elektroheizung schlägt jede eingesparte Kilowattstunde direkt auf die Stromrechnung durch, dort lohnt sich das Strom sparen am meisten. Kippfenster bleiben trotz Vorhang undicht, dort zieht die Luft weiter am Rahmen entlang.
Tipp
„Ein Thermostat mit Zeitprogramm bringt am meisten in Zimmern, die tagsüber leer stehen. Achte darauf, dass das Modell zu deinem Heizkörperventil passt, sonst sitzt es nicht richtig.“

Wie du in der Küche beim Kochen Energie sparst
Ein kleiner Topf auf einer 21-Zentimeter-Kochzone heizt vor allem die Luft neben sich auf. Der Topfboden sollte die Platte möglichst genau abdecken, dann bleibt die Wärme im Topf und nicht in der Küche.
Kühlschrank mit genug Luft hinter dem Gerät
Hinten braucht der Kühlschrank Luft. Am Rücken sitzt der Verflüssiger, also das Gitter mit den Kühlrohren, das die Wärme aus dem Inneren abgibt. Bedienungsanleitungen verlangen dafür meist rund 5 bis 10 Zentimeter Abstand nach hinten, je nach Modell mehr oder weniger. Steht das Gerät dichter, kann die Wärme nicht abziehen, der Motor läuft länger, und das treibt den Stromverbrauch nach oben. Wer in der Küche Strom sparen will, schiebt das Gerät einmal nach vorn, legt einen Kunststoff-Abstandshalter oder einen Holzkeil dazwischen und saugt das Gitter vom Flusenstaub, denn ein Staubfilm darauf wirkt wie eine Decke.
Passende Topfdeckel halten die Wärme im Topf
Strom sparen fängt beim Deckel an. Ein Glasdeckel, der exakt auf den Topf passt, hält die Hitze im Wasser und lässt dich zugleich den Garzustand im Blick behalten, ohne jedes Mal Dampf abzulassen. Gemessen wird am oberen Rand, nicht am Boden. Schon ein Spalt von wenigen Millimetern lässt den Dampf entweichen und die Kochzeit wieder steigen. Glas wird am Griff heiß, deshalb nimmst du den Deckel nur mit dem Topflappen ab.
Tipp
„Der Deckel sollte exakt auf den Topf passen, sonst entweicht die Wärme seitlich. Lass hinter dem Kühlschrank genug Luft, damit er nicht dauerhaft gegen die Hitze anarbeiten muss.“

Drei Helfer, die Stromfresser im Alltag sichtbar machen
Ein Zwischenstecker misst, was wirklich fließt. Die gängigen Geräte schaffen bis 3680 Watt, also 16 Ampere bei 230 Volt, und zeigen den Dauerverbrauch in Kilowattstunden, sodass du Standby-Fresser von echten Verbrauchern unterscheiden kannst.
Wasserkocher nur mit der Menge füllen, die passt
Rechne einmal grob nach. Ein Liter Wasser von Zimmertemperatur auf 100 Grad braucht etwa 0,1 Kilowattstunden, also die Einheit, die auf deiner Stromrechnung steht. Jeder Liter, den du zu viel einfüllst, muss genauso aufgeheizt werden, und das bezahlst du auch dann, wenn du ihn nie trinkst. Am Innenrand steht meist die Markierung für eine Tasse, also rund 0,25 Liter. Beim Strom sparen in der Küche hilft genau dieser Blick auf den Wasserstand, bevor du den Schalter drückst.
Strommessgerät zeigt, welches Gerät wirklich zieht
Watt zeigt dir das Messgerät sofort. Du steckst es zwischen Steckdose und Stecker, dann siehst du im Display, was der Kühlschrank, der Router oder der Fernseher gerade zieht, und über Stunden summiert auch, wie viele Kilowattstunden in der Woche zusammenkommen. Wer Strom sparen will, findet den Stromfresser so ohne Rätselraten. Achte beim Kauf auf einen Messbereich bis 3680 Watt, sonst fällt der Wäschetrockner oder der Wasserkocher aus dem Raster. Fest verdrahtete Geräte wie Herd oder Durchlauferhitzer lassen sich damit nicht messen, und hinter einer Mehrfachsteckdose wird das Ergebnis schief. Hänge es zuerst an den Kühlschrank, der läuft rund um die Uhr und verrät dir schnell, wie es um seinen Dauerverbrauch steht.
Ladestation mit Schalter für Handy und Tablet
Ein Schalter hilft beim Strom sparen. Netzteile ziehen auch ohne angeschlossenes Gerät weiter, und zwar im Leerlauf meist zwischen 0,05 und 0,3 Watt, was übers Jahr etwa eine Kilowattstunde ausmacht. Mit einem Kippschalter trennst du alle Buchsen auf einmal vom Netz. Nervig wird es nur, wenn Handy oder Tablet über Nacht laden sollen, dann bleibt der Schalter eben an.
Tipp
„Ein Strommessgerät lohnt sich vor allem für alte Geräte wie Kühl- oder Gefrierschrank. Achte auf eine Anzeige in Watt und Kilowattstunden, damit du Leistung und Dauer gleichzeitig siehst.“
Was davon wirklich zählt
Eine Sache zuerst. Die Steckdosenleiste mit Einzelschaltern hinter Fernseher und Router, weil dort der Stand-by-Verbrauch rund um die Uhr läuft und du dafür nichts verkabeln musst. Die Zeitschaltuhr spart nur, wenn du sie einmal richtig einstellst. Der Dimmer überrascht mich bis heute, weil er im Alltag nur dann etwas bringt, wenn alle ihn auch bedienen. Bei Familien klappt das selten ohne Übung.
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Was kostet es, Strom im Haushalt zu sparen?
Das hängt stark von Ausstattung, Größe und Marke ab, deshalb lässt sich keine pauschale Summe seriös nennen. Den aktuellen Preis der einzelnen Produkte findest du bei den Produktempfehlungen im Beitrag. Viele Maßnahmen wie Abschalten im Standby kosten im Alltag gar nichts zusätzlich.
Welche Steckdosenleiste ist am besten für den Standby?
Eine Leiste mit einzelnen Schaltern pro Steckplatz ist am flexibelsten, weil du Fernseher und Ladegerät getrennt steuern kannst. Achte auf eine stabile Bauweise und genug Abstand zwischen den Steckplätzen, damit auch große Netzteile Platz haben.
Lohnt sich eine LED-Lampe gegenüber einer alten Glühbirne?
Ja, LED-Leuchtmittel brauchen für die gleiche Helligkeit deutlich weniger Strom als Glühlampen. Sie halten außerdem wesentlich länger, sodass du seltener wechseln musst. Auf die Angabe in Kelvin solltest du achten, damit das Licht zu deinem Raum passt.
Wie erkenne ich Standby-Verbraucher in meiner Wohnung?
Geräte mit Leuchtanzeige, Uhr oder Empfangsbereitschaft für die Fernbedienung verbrauchen meist auch im ausgeschalteten Zustand Strom. Ein Strommessgerät zeigt dir den Bereitschaftsverbrauch, wenn du es zwischen Steckdose und Gerät steckst. So findest du schnell heraus, welche Geräte du abschalten solltest.
Kann ich mit einer WLAN-Steckdose auch einen Heizlüfter steuern?
Das ist grundsätzlich möglich. Aber Heizlüfter nehmen viel Leistung auf. Wichtig ist, dass die Steckdose für die maximale Leistung des Heizlüfters ausgelegt ist, und lies die Angabe in Watt auf dem Gerät. Eine Zeitschaltuhr reicht oft schon, um den Betrieb auf die richtigen Zeiten zu begrenzen.
Welcher Topfdeckel hilft beim Stromsparen auf dem Herd?
Ein Deckel, der genau auf den Topf passt, hält die Wärme und verkürzt die Kochzeit. Glas hat den Vorteil, dass du den Inhalt sehen kannst, ohne den Deckel anheben zu müssen. Achte auf einen stabilen Griff, damit er auch bei heißem Topf gut zu halten ist.
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