MerkenEnergiekosten im Dezember im Griff Behalten
Energiekosten im Dezember? Die Heizkörper laufen heiß, während die Temperaturen draußen sinken. Du sitzt im warmen Wohnzimmer und fragst dich, wie du die Energiekosten im Dezember unter Kontrolle halten kannst. In diesem Artikel erfährst du, wie du mit ein paar einfachen Maßnahmen und praktischen Tipps deine Heizkosten senken kannst, ohne auf Komfort verzichten zu müssen. Im Dezember steigen die Heizkosten meist merklich an, und viele Hausbesitzer stehen vor der Herausforderung, ihre Energieausgaben zu optimieren. Die Vorlauftemperatur deiner Heizung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Eine Temperatur von 55 bis 60 Grad Celsius ist oft ausreichend, um für angenehme Wärme zu sorgen. Das senkt die Kosten erheblich. Wer zudem auf eine gute Dämmung achtet, kann zusätzlich bis zu 20 Prozent der Heizkosten einsparen. Die Investition in eine moderne Regelungstechnik kann sich ebenfalls lohnen. Heizungssteuerungen, die sich automatisch an die Außentemperatur anpassen, bieten dir Komfort und Einsparpotenzial. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die Fenster und Türen. Undichte Stellen lassen warme Luft entweichen, was die Heizkosten im Dezember unnötig in die Höhe treibt. Hier helfen Dichtungsstreifen, die einfach anzubringen sind und oft unter 225 Euro kosten. In diesem Artikel zeige ich dir weitere effektive Strategien, die du umsetzen kannst, um deine Energiekosten im Dezember im Griff zu behalten.
Warum Energiekosten im Dezember?
Im Dezember steigen die Energiekosten deutlich an, weil die Heizperiode in vollem Gange ist. An kalten Wintertagen lässt sich die Heizung bei vielen von uns nicht mehr auf unter 21 Grad Celsius einstellen, um ein angenehmes Raumklima zu schaffen. Das kann die Heizkosten um 20 bis 30 Prozent in die Höhe treiben, was im Jahr leicht mehrere Hundert Euro ausmachen kann. Dabei ist das sogenannte „Einsparpotenzial“ nicht zu unterschätzen. Schon ein Grad weniger in der Raumtemperatur kann bis zu 6 Prozent der Heizkosten einsparen. Eine gute Vorbereitung kann helfen, die erhöhten Energiekosten im Dezember zu reduzieren. Beispielsweise solltest du die Heizkörper regelmäßig entlüften. Eingeschlossene Luft in den Heizkörpern verhindert eine optimale Wärmeabgabe und führt dazu, dass die Heizungen länger laufen müssen, um die gleiche Temperatur zu erreichen. Zudem ist eine Dämmung der Fenster mit speziellen Folien oder Dichtungen ratsam, um Wärmeverluste zu minimieren. Kalte Zugluft kann die Heizkosten ebenfalls in die Höhe treiben, weil die Heizung ununterbrochen nachheizen muss, um die gewünschte Temperatur zu halten. Hier können Zugluftstopper oder dicke Vorhänge helfen, die Kälte draußen zu halten.
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So reduzierst du Heizkosten effektiv
Eine gut gedämmte Außenwand kann die Heizkosten erheblich senken. Mit einer Dämmstärke von mindestens 12 Zentimetern auf der Fassade lässt sich die Wärmeverlustrate entscheidend reduzieren. Hier sind einige Tipps, wie du deine Heizkosten effektiv senken kannst.
Fenster abdichten
Wer sein Haus selbst in Schuss hält, kommt an dem Thema nicht vorbei: Fenster abdichten ist ein einfacher. Aber effektiver Schritt zur Reduzierung der Heizkosten. Nutze dafür Dichtungsband aus Gummi oder Schaumstoff mit einer Breite von 10 mm, das sich gut an die Rahmen anpassen lässt. Achte darauf, dass die Dichtungen auch bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius flexibel bleiben. Zuerst reinige die Oberfläche gründlich, damit der Kleber gut haftet, und schneide das Band in passende Stücke. Durch das Abdichten von Zugluftquellen kannst du die Energiekosten im Dezember deutlich senken, weil die Wärme im Raum bleibt. Ein kleiner Aufwand, der sich schnell bezahlt macht, vor allem in der kalten Jahreszeit.
Heizkörper entlüften
In den Handwerker-Foren taucht immer wieder derselbe Rat auf: Heizkörper regelmäßig zu entlüften, um die Effizienz der Heizungsanlage zu steigern und Energiekosten im Dezember zu reduzieren. Dabei solltest du mindestens einmal pro Heizperiode nachsehen, ob Luftbläschen im Heizkörper sind. Der Luftdruck lässt sich ganz einfach mit einem Entlüftungsschlüssel ablassen, was bestenfalls bei einer Vorlauftemperatur von 60 bis 70 Grad Celsius erfolgt. Ein häufig gemachter Fehler ist, die Entlüftung nicht rechtzeitig zu erledigen, auf lange Sicht macht das die Heizung ineffizient und verursacht höhere Kosten.
Tipp
„Wichtig ist, dass die Heizkörper nicht verdeckt sind, damit die Wärme ungehindert zirkulieren kann.“
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Eine LED-Lampe mit 10 Watt ersetzt eine herkömmliche Glühlampe mit 60 Watt und bringt dabei eine Energieersparnis von etwa 80 Prozent. Das sorgt für niedrigere Stromkosten und schont die Umwelt. So gehst du vor:
LED-Lampen installieren
Bei der Umstellung auf LED-Lampen kannst du einiges an Energiekosten sparen, vor allem im Dezember, wenn die Beleuchtung länger brennt. Diese Lampen haben eine Lebensdauer von durchschnittlich 25.000 Stunden und verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen. Entscheidend ist, die passenden Lumen-Werte auszuwählen: Für einen gemütlichen Wohnraum sind 800 Lumen ideal, was etwa einer 60-Watt-Glühbirne entspricht. Die meisten Modelle haben eine Farbtemperatur zwischen 2700 und 3000 Kelvin, was ein warmes Licht erzeugt. Wenn du dimmbare LED-Lampen wählst, benötigst du dafür einen kompatiblen Dimmer, da sonst Flackern auftreten kann.
Bewegungsmelder verwenden
Bewegungsmelder optimieren die Energieeffizienz im Außenbereich. Sie aktivieren das Licht nur bei Bewegung, wodurch du Energiekosten im Dezember deutlich reduzieren kannst. Ein Sensor mit einer Reichweite von etwa zehn bis zwölf Metern reicht für den Garten oder die Einfahrt aus. Achte auf eine einstellbare Empfindlichkeit und die Möglichkeit, die Vorlaufzeit zu justieren, meist zwischen zehn Sekunden und fünf Minuten. Installiere die Geräte in einer Höhe von etwa zwei bis drei Metern und richte sie so aus, dass sie nicht durch Bäume oder Sträucher blockiert werden. So bleibt dein Außenbereich gut beleuchtet, wenn es nötig ist, aber das Licht bleibt aus, wenn niemand vorbeigeht.
Tipp
„Achte beim Kauf von Lampen auf die Energieeffizienzklasse A oder besser.“

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Wärmequellen optimal nutzen
Eine moderne Brennwerttherme hat einen Wirkungsgrad von bis zu 98 Prozent. Mit diesem hohen Wert kannst du die Energie aus dem Gas so effizient wie möglich nutzen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie du deine Wärmequellen gezielt einsetzen kannst, um Heizkosten zu senken und die Effizienz zu maximieren. Hier sind einige praktische Tipps, die dir helfen, das Beste aus deiner Heiztechnik herauszuholen.
Infrarotheizung einsetzen
Infrarotheizungen sind eine platzsparende und effiziente Lösung für gezielte Wärme. Diese Heizungen arbeiten mit Infrarotstrahlung und erwärmen direkt die Objekte und Personen im Raum, nicht die Luft. Für eine optimale Nutzung solltest du die Heizungen in Räumen einsetzen, die du häufig nutzt, wie das Wohnzimmer oder das Homeoffice. Ein mobiles Gerät mit 800 Watt kostet etwa 6 bis 225 Euro und kann schnell für zusätzliche Wärme sorgen. Dadurch kannst du gerade an kalten Tagen die Energiekosten im Dezember senken, da du nur die Räume heizt, in denen du dich tatsächlich aufhältst. Zentral ist, die Infrarotheizung nicht in der Nähe von brennbaren Materialien aufzustellen und halte immer einen Mindestabstand ein.
Fußbodenheizung nutzen
Wer sein Bad angenehm warm haben möchte, sollte über elektrische Fußbodenheizungen nachdenken. Sie erzeugen eine gleichmäßige Wärme und können schnell und einfach installiert werden. Modelle mit einer Leistung von 150 bis 200 Watt pro Quadratmeter sind empfehlenswert, um auch bei kalten Temperaturen für Behaglichkeit zu sorgen. Wichtig ist, dass der Heizfilm oder die Heizmatte eine Temperatur von maximal 28 Grad Celsius erreicht, um die Energiekosten im Dezember nicht unnötig in die Höhe zu treiben. Eine gute Isolierung unter der Heizfläche verhindert Wärmeverluste und hilft, den Fußboden effizient warm zu halten.
Tipp
„Nutze Zusatzheizungen nur in den am meisten genutzten Räumen, um Energieverschwendung zu vermeiden.“
Richtige Heiztechnik anwenden
Eine effiziente Heizungsanlage sollte eine Vorlauftemperatur von etwa 60 Grad Celsius nicht überschreiten, um Energie zu sparen und den Komfort zu erhöhen. Hier sind einige bewährte Tipps, wie du die Heiztechnik in deinem Zuhause optimal nutzen kannst.
Temperatur senken
Ein Grad weniger macht viel aus. Senkst du die Raumtemperatur um nur ein Grad, sparst du bis zu sechs Prozent der Heizkosten. Entscheidend ist, dass du die Vorlauftemperatur der Heizung anpasst, also wie heiß das Wasser in die Heizkörper geht. Eine gute Regel ist, die Vorlauftemperatur entsprechend der Außentemperatur zu senken. Bei 0 Grad Außentemperatur ist eine Vorlauftemperatur von 30 bis 40 Grad ausreichend, um ein angenehmes Raumklima zu schaffen.
Heizzeiten optimieren
Zu Hause kannst du die Heizzeiten deiner Anlage optimieren. Der Schlüssel liegt darin, die Heizung nur dann laufen zu lassen, wenn du auch wirklich dort bist. Stelle die Heizzeiten so ein, dass die Räume etwa eine Stunde vor deiner Rückkehr angenehm warm sind. Wenn du tagsüber arbeitest, könnte das bedeuten, dass die Heizung von 5 bis 7 Uhr vorheizt und dann wieder ab 17 Uhr läuft. So reduzierst du ganz einfach deine Energiekosten im Dezember. Ein Raumthermostat oder smarte Heizungssteuerung kann dir helfen, alles präzise zu timen und spart oft über 10 Prozent der Heizkosten.
Tipp
„Verwende programmierbare Thermostate, um die Heizung automatisch zu steuern und Heizzeiten zu optimieren.“
Energie sparen mit Smart Home
Smart-Home-Systeme können Heizkosten um bis zu 30 Prozent senken. Mit smarten Thermostaten, die sich automatisch an dein Nutzungsverhalten anpassen, holst du das Beste aus deiner Heizungsanlage heraus. Drei Dinge helfen:
Smart Thermostate einrichten
Ein Smart Thermostat kann dir helfen, Energiekosten zu sparen, besonders im Winter. Ein gutes Modell passt die Raumtemperatur automatisch an, wenn du das Haus verlässt, und senkt sie auf etwa 16-18 Grad Celsius, wenn niemand da ist. Viele Geräte bieten eine App-Steuerung, mit der du die Temperatur sogar von unterwegs regulieren kannst. Wenn du ein Modell mit Lernfunktion wählst, merkt sich das Thermostat deine Gewohnheiten und optimiert die Heizzeiten. Das kann dir im Dezember ordentlich Geld sparen, da die Heizkosten bei konstanten 20 Grad schnell in die Höhe schießen. Zentral ist, dass die Installation einfach ist und die Einstellungen intuitiv in der App vorgenommen werden können.
Smart Lighting nutzen
Rechne einmal grob nach, dann siehst du, wie viel du mit Smart Lighting sparen kannst. Beleuchtung nach Bedarf steuern, das hilft beim Komfort und bei den Energiekosten im Dezember. Beispielsweise verbraucht eine Standard-Glühbirne etwa 60 Watt, während eine energieeffiziente LED-Lampe nur 10 Watt benötigt, das sind 80 Prozent weniger Verbrauch. Außerdem kannst du mit Zeitschaltuhren oder Smart-Home-Systemen die Beleuchtung automatisch anpassen und somit verhindern, dass Lichter unnötig brennen. Es lohnt sich, vor dem Kauf auf die dimmbare Funktion zu achten, damit du die Lichtstärke nach Bedarf einstellen kannst, das sorgt für eine angenehme Atmosphäre in jedem Raum.
Tipp
„Investiere in ein Smart Home System, das dir hilft, den Überblick über deinen Energieverbrauch zu behalten.“

Was davon wirklich zählt
Eine der einfachsten und wirkungsvollsten Maßnahmen ist das Abdichten der Fenster. Oft unterschätzt, kann es dir helfen, die Heizkosten um bis zu 20 Prozent zu senken, weil weniger Wärme entweicht. Das Abdichten kostet nicht viel, erfordert aber etwas Geschick und Geduld, besonders beim Anbringen von Dichtungen. An den Heizkörpern selbst wirst du auch nicht vorbeikommen, die Entlüftung ist wichtig, aber oft ist das mehr Aufwand, als viele denken. Wenn du beides angehst, bist du auf dem richtigen Weg, um deine Energiekosten zu reduzieren.
Wie viel kostet eine gute Dämmung?
Die Kosten für eine gute Dämmung hängen von den Materialien und der Fläche ab. Den aktuellen Preis findest du direkt an den Produktempfehlungen in diesem Beitrag.
Was sind die besten Heizmethoden?
Die besten Heizmethoden sind Gasheizungen, Wärmepumpen oder Infrarotheizungen. Diese Systeme bieten eine hohe Effizienz und können langfristig Kosten sparen.
Wie viel Energie kann ich mit LED-Lampen sparen?
Mit LED-Lampen kannst du bis zu 80 % weniger Energie verbrauchen als mit herkömmlichen Glühbirnen. Das senkt die Kosten und schont die Umwelt.
Wie oft sollte ich meine Heizkörper entlüften?
Heizkörper sollten mindestens einmal pro Heizsaison entlüftet werden, idealerweise jedoch auch, wenn du ein Gefühl hast, dass sie nicht richtig heizen.
Wie funktioniert eine Infrarotheizung?
Eine Infrarotheizung funktioniert, indem sie Infrarotstrahlen abgibt, die direkt Körper und Gegenstände erwärmen, anstatt die Luft zu erhitzen. Dies führt zu einer schnellen Wärme und hohen Effizienz.
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